Category Verteilung

Wirtschaftswunder und Einkommensungleichheiten. Reiche KoreanerInnen und superreiche ChinesInnen?

Jahrzehntelanges, rasantes Wirtschaftswachstum hat die beiden ehemals von extremer Armut geprägten Länder, die Volksrepublik China und die Republik Korea (ab hier China und Korea) zu „Wirtschaftswundern“ verwandelt. Das koreanische Wirtschaftswunder begann im Jahr 1963 und endete 1997 aufgrund der asiatischen Finanzkrise. Das enorme Wirtschaftswachstum in China hingegen hatte seinen Anfang im Jahr 1978 mit der

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Revisiting the Gender Pay Gap

Warum es immer noch geschlechterspezifische Einkommensunterschiede gibt In Österreich verdienen Frauen im Schnitt um rund ein Fünftel weniger als Männer pro gearbeitete Stunde [1] – damit zählt Österreich zu den fünf Ländern mit den ausgeprägtesten geschlechterspezifischen Einkommensunterschieden innerhalb der Europäischen Union. Über die letzten 20 Jahre liegt Österreich nun schon unverändert im Spitzenfeld bezüglich des

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Es warat wegen der Arbeitslosigkeit

Die Regierung redet derzeit gerne von den wachsenden Zahlen an „Durchschummlern“, „wer arbeitet darf nicht der Dumme sein“ und von den nicht mehr aufstehen wollenden WienerInnen. Gleichzeitig werden große Einsparungen in der Arbeitsmarktpolitik vorgenommen und mit der sinkenden Arbeitslosenquote und der steigenden Quote der Erwerbstätigen begründet. Auf gut wienerisch stell sich dabei die Frage; na

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Soziale Mobilität oder kann jeder seinem Glück nacheifern?

Immer wieder wird jungen Menschen klar gemacht, dass sie alles im Leben erreichen können, dass ihnen die Welt offen steht. Studium, Ausbildung, guter Job, glückliches Leben, das sind die als selbstverständlich erscheinenden Maxime. Vermittelt wird dies als einer der Grundpfeiler unseres liberalen Lebens. Jeder kann alles erreichen, ist das Dogma das ausgegeben ist. Doch die

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Austerität: herbe Politik, herbes Recht?

Austerität markiert einen Ausnahmezustand. Der Begriff Austerität leitet sich vom griechischen austēros (‚Trockenheit der Zunge‘) her und bezeichnet eine besondere Strenge, Härte, Herbheit in moralischer, pädagogischer und (heute vor allem) auch politökonomischer Hinsicht. Aristoteles ging es in Nikomachischen Ethik noch um die Bestimmung des ,rechten Maßes‘ des Gebens und Nehmens – sozioökonomische Position, Leistungsfähigkeit und

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Mythen des Reichtums – Warum Ungleichheit unsere Gesellschaft gefährdet.

Herausgeber_innen: BEIGEWUM / Attac / Armutskonferenz | VSA-Verlag Hamburg 2014 | 176 Seiten | EUR 12,80 | ISBN 978-3-89965-618-3 Rezension von Lukas Lehner   In der Verhinderung einer Verteilungsdebatte werden derzeit viele Anstrengungen investiert. Sie bestehen vor allem im Versuch, die Intransparenz in Bezug auf Daten und Fakten aufrechtzuerhalten. Diese Strategie ist äußerst zielorientiert, denn

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