Feministische Ökonomie

Feministische Ökonomie – Fishbowl Diskussion

Warum braucht es eine feministische Ökonomie, wenn doch in der klassischen Ökonomie der homo oeconomicus ein geschlechtsloses Wesen ist? Katharina Mader von der Wirtschaftsuniversität Wien gab mit einem Impulsreferat Einblicke in die Entstehungsgeschichte der feministischen Ökonomie, deren Grundthesen und ihre Verankerung im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs. Danach traten die Teilnehmer_innen in eine intensive und spannende Diskussion mit der Referentin ein. Als zentraler Punkt kann wohl festgehalten werden, dass die wirtschaftliche und gesellschaftliche Realität eine differenzierte Betrachtung von agierenden Menschen benötigt – um intersektionale Wirkungen zu verdeutlichen und strukturelle Ungleichheiten aufgrund von Geschlecht und Herkunft zu bekämpfen.

  • Date: 5. November 2015